Ruanda 2019 - Eine Entwicklung im Turboaufbruch

11.-12. Januar 2019, Fridtjof-Nansen-Haus in Ingelheim

Seit 1982 besteht die Partnerschaft zwischen Rheinland-Pfalz und Ruanda. Die Fridtjof-NansenAkademie hat diese Zeit bis heute – die hoffnungsfrohen 80er Jahre, die vom Völkermord traumatisierten 90er Jahre und dann den bis heute andauernden schnellen Aufbruch zu einem modernen und ökonomisch aufstrebenden Land – mit Studienreisen und vielen Seminaren begleitet. Es ist an der Zeit, wieder nach Ruanda zu gehen! Ruanda entwickelt sich in den letzten 20 Jahren in einem atemberaubenden Tempo und wird von vielen als Vorbild angesehen. Die aktuelle Situation des Landes steht im Mittelpunkt der Studienreise: Mit Kigali entsteht eine neue Metropole, die modern und zukunftsorientiert über 1,3 Millionen Menschen fasst, ein Drehkreuz für ganz Afrika. Moderne Infrastruktur erschließt das Land, vom Straßenbau, Elektrizität bis hin zum Internet. Ein Schulsystem, vergleichbar mit Deutschland, wird etabliert, ebenso eine Gesundheitsversorgung mit Krankenversicherung. Rohstoffe wie Coltan werden gewonnen, Kaffee und Tee exportiert. Sanfter Tourismus wird gezielt aufgebaut und als Nischendestination erfolgreich beworben. Die Agenda 2020 ist fast erfüllt, und trotzdem gibt es immer noch für viele Armut, Mangelernährung und Not. Ein Entwicklungsland mit all seinen Facetten, die zusammen kaum zu verstehen sind. Die Reise soll versuchen, diese Facetten sichtbar, erlebbar zu machen. Dazu werden Orte und Menschen aufgesucht, wie sie unterschiedlicher nicht sein können: u.a. Stadtplanung im Singaporestil, ein Gesundheitszentrum auf den Hügeln, eine Kaffee- oder Teeplantage, Methangewinnung am Kivusee, der Njungwe Nationalpark und die Vulkane im Norden.

Die genaue Planung erfolgt in den nächsten Monaten mit Fachleuten vor Ort. Die Leitung übernimmt Prof. Dr. Volker Wilhelmi, der Ruanda seit 20 Jahren bereist und kennt und dieses Land als einen Forschungsschwerpunkt seitdem bearbeitet. 

Flyer 

Broschüre

 
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